Klaus Schröter

Lebensdaten

 

1934

 in Osselwitz, Niederschlesien geboren

1949

Abschluß der Volksschule und Beginn einer Lehre als  Kirchenmaler

1951

Gesellenprüfung als Kirchenmaler

1954

Beginn eines Studiums der Grafik und Malerei an der Münchner Akademie, bei  Prof. Her­mann Kaspar

1957

Unterbrechung des Studiums und intensive Vorbereitung auf die Prüfung für die Zulassung zum Hochschulstudium ohne Reifezeugnis (Begabtenabitur)

1959

Ablegung dieser Prüfung, Wiederaufnahme des Studiums an der Münchner Akademie in der Klasse für das künstlerische Lehramt an Höheren Schulen, Prof. Anton Marxmüller

1960

Staatsexamen und Referendariat, Beginn der Tätigkeit als Kunsterzieher an verschiedenen Gymnasien Bayerns

1977

Berufung als Professor für Zeichnen, Gestaltungslehre und Wahrnehmungstheorie (Grundlehre) an die FH Coburg, Abt. Münchberg

1984

erscheint im Verlag der Neuen Münchner Galerie das Katalogbuch „Bilder vom Menschen“, es beinhaltet eine umfangreiche Auswahl von  Gemälden und Zeichnungen der Jahre 1960-1984

1985

umfangreiche Schenkung (31 Gemälde, 93 Zeichnungen und 238 vorbereitende Skizzen) an das Neue Stadtmuseum in Landsberg/Lech

1997

Versetzung in den Ruhestand und weiterhin intensive zeichnerische Arbeit

1998

bis

2001

Neben der zeichnerischen Arbeit an großformatigen zyklischen Tafelwerken „Die Geburt des Possenreißers“ und „Osselwitzer Elegien“, schreibt Schröter an den Buch „Dem Stoff Gestalt eintragen“, einer differenzierten, reich illustrierten Grundlehre des Zeichnens und Gestaltens an Schule und Hochschule, für deren Veröffentlichung noch nach einem Verlag gesucht wird.

2005

Klaus Schröter ist nach schwerer Krankheit gestorben.

 

Klaus Schröter über seine künstlerische Arbeit

Primär arbeite ich als Zeichner und Grafiker auf dem Gebiet eines sozialkritischen Realismus. Angeregt von den großen Werken der Weltliteratur, aufgewühlt von den Verbrechen des NS – Regimes, aber auch von sozialen Verwerfungen und politischen Entartungen in der Gegenwart, arbeite ich dazu zusammenhängende Zyklen. Entweder in der Form zeichnerischer- bzw. druckgrafischer Bildfolgen, oder auch als großformatige, mehrteilige Tafelwerke, die ich mitunter mit dem Begriff „Altar“ bezeichne. Altar, einmal deshalb, weil ich damit bewußt an die Altäre des Realismus in der abendländischen Tafelmalerei (Spätgotik, Renaissance, aber auch an jene der klassischen Moderne) anknüpfen will und zum anderen, weil ich durch die Verwendung des sakralen Begriffs "Altar" im Kontext mit sozial- und gesellschafts-kritischen Inhalten, noch zusätzlich eine provozierende Wirkung erreichen will.

Kunstpreise

 

1998

 

Erster Preis des Kunstvereins Coburg für das Triptychon „Landesvaterunser – Altar“, anlässlich der Ausstellung „150 Jahre bürgerliche Revolution“

1997

Großer Kulturpreis der Stadt Landsberg am Lech (Hubert-von-Herkommer-Preis) als Würdi­gung des Gesamtwerkes

1992

Sonderpreis zum 1. Lucas-Cranach-Preis der Stadt Kronach zum Thema Men­schenbilder, den Preis erhielt die Mitteltafel des Triptychons „Altar für Patrioten“

1988

Preis der Internationalen Triennale „Kunst ge­gen den Krieg“, Majdanek, Polen

1987

Jörg-Scher­kamp-Preis der Vereinigung der Verfolgten des NS- Regimes, Landesver­band Bay­ern für die Zeichnung „Woran ich denke wenn ich Nesselwang höre“

1984

Hauptpreis der Intergrafik 84, Triennale für internationale enga­gierte Grafik, veran­staltet vom Verband Bildender Künstler der DDR, Berlin Ost

1979

Kunstpreis der Stadt Kirn in Verbindung mit der Wilhelm Dröscher Stiftung für die Be­arbeitung des Themas „Mensch und Arbeit“

1973

Kunstpreis der Diözese Augsburg, für das fünfteilige Tafelwerk „Paulus“

1971

Kunstpreis der Regierung von Schwaben für das Triptychon „Bilder aus der Ge­schichte meines Wohnortes“

Ausstellungsverzeichnis

 

Einzelausstellungen

 

2001

„Bilder vom Menschen“, Würzburg, Künstler­haus

2000

„Landesvaterunser- Altar“, Landsberg, Neues Stadtmuseum (K)

2000

„Bilder vom Menschen“, Kunstverein Bay­reuth, Ausstellungshalle im Neuen Rathaus

2000

„Bilder vom Menschen“, Kunstverein Hof, Galerie im Gerstenboden

2000

„Tanz um das Goldene Kalb“, Neues Stadtmuseum Landsberg/Lech, sozialkritische Grafik aus der Schenkung Schröters an die Stadt Landsberg

1999

„Bilder vom Menschen“, Crailsheimer Kunst­freunde, Stadtmuseum im Spital

1996

„Bilder vom Menschen“, Lichtenfels, im Stadtschloß

1996

„Bilder vom Menschen“, Kunstverein Coburg, Pavillon im Hofgarten

1994

„Bilder vom Menschen“, Kronach, ehem. Markthalle unter dem historischen Rat­haus

1994

„Arbeiten aus den Jahren 1957 bis 1977“ Vorstellung einer umfangreichen Schen­kung des Künstlers an die Stadt Landsberg/Lech Neues Stadtmuseum Landsberg (K)

1993

„Bilder vom Menschen“, Plauen, Foyer des Vogtland-Theaters

1990

Vorstellung eines umfangreichen Ankaufs aus dem Druckgrafischen Werk des Künst­ler, durch die Kunstsammlungen der Veste Coburg, im Studien­saal der Graphischen Sammlung (Kupferstichkabi­nett)

1989

„Bilder vom Menschen“ Würzburg, VKU, Galerie im Spitäle

1988

„Bilder vom Menschen“, Wunsiedel, Fichtel­gebirgs­museum (K)

1986

„Bilder vom Menschen“, Augsburg, Holbein­haus

1985

„Bilder vom Menschen“, München, Neue Münchner Galerie

1984

„Bilder vom Menschen“, Querschnitt durch das Gesamtwerk des Künstler zu seinem 60. Ge­burtstag, Selb, Foyer des Rosenthal Theaters

1981

„Bilder vom Menschen“, München, Galerie des BBK

1980

„Klaus Schröter: Zeichnungen und Malerei“, Nürnberg-Reichelsdorf, Philippuskirche

1980

„Bilder vom Menschen“, Bayreuth, Neues Rathaus

1979

„Bilder vom Menschen“, Hof, Foyer der Frei­heitshalle, im Zusammenhang mit dem „Hofer Herbst“ 1989

1974

„Klaus Schröter“, Augsburg, in einem der Fürstenzimmer im Rathauses

1968

„Der Grafiker Klaus Schröter“, Neue Münchner Galerie, Dr. Hiepe (K)

 

 

Ausstellungsbeteiligungen (Auswahl)

 

2015

 

„Klaus Schröter im Dialog mit Gislinde Schröter, Grafikmuseum Schreiner, Bad Steben (K)

2002

„Osselwitzer Elegien“ fünf Tafeln eines sie­benteiligen Zyklus zu prägenden Erlebnis­sen aus der frühen Kindheit des Künstlers, BBK Oberfranken, Villa Dessauer Bam­berg (K)

2001

„Arbeit heute“, Obertrubach, katholische Ar­beitgeberbildungsstätte

2000

„Ich behaupte!“, Realismus statt Subjektivismus, Beispiele für eine Kunst der sozia­len Einmischung) BBK Oberfranken, Villa Dessauer Bamberg (K)

1998

„1848-1898, hundertfünfzig Jahre bürgerliche Revolution, Coburg, Kunstverein (K)

1992; 1995

„Lucas-Cranach.Preis der Stadt Kronach“ zum Thema „Menschenbild“ (K)

1992/93/96/

2000/2002

diverse Themenausstellungen des BBK Oberfranken in der Villa Dessauer Bamberg (K)

1992

Internationale Ausstellung der Druckgrafik „Miniature 6“ Galerie Gamlebyen, Fredrickstadt, Norwegen (K)

1991-2000

„Internationale Triennale für Druckgrafik“ in Krakau, Polen (K)

1990

„Kunst gegen den Krieg“, Neue Gesellschaft für Bildende Kunst, Berlin, Haus der Kulturen (K)

1990

„Courage - Kunst zu Bertold Brecht“, BBK Augsburg, Brechthaus (K)

1989

 “Der aufrechte Gang“, Kunst zu Carl v. Os­sietzky, in den Städtischen Museen  von Unna, Schwerte, Mühlheim und Gelsenkir­chen (K)

1988-2003

„Internatio­nale Trie­nnale der Kunst gegen den Krieg“ im Museum des KZ- Ma­jdanek, Polen (2000 und 2003 wurde mir die Ehre zu teil als Ehrengast an der Ausstellung teilzunehmen (K)

1987

„Jörg-Scherkamp-Preis“, der Vereinigung der Verfolgten des NS- Regimes, Landes­verband Bayern (K) (Dokumentation in Tendenzen Nr. 185)

1982

„Kunst und Ironie“, Künstlerhaus Göttingen, Museum für Kulturgeschichte Marburg (K)

1979

Teilnahme am „Jörg-Ratgeb-Preis“  des DGB, Galerie des DGB in Stuttgart (K)

1976

„Progressive Kunst der BRD.“, Künstler der Bundesrepublik in Berlin (Ost), Weimar und Karlsruhe(K)

1968; 1970

Preis der „Heinrich- Zille- Stiftung für kritische Grafik“, (K)

1967-1990

Regelmäßige Teilnahme an der internationalen Triennale  für engagierte Kunst „Inter­grafik“, Berlin (Ost) (K)

1966

„Fünf Maler sehen Menschen“, Kunstverein Coburg (K)

1964

Mit der Gruppe „Tendenzen“ in Italien (Bozen, Modena, Bologna, Ferrara), 1968 in Warschau, 1966 in der DDR (Berlin, Halle.) (K)

Bibliographie

 

Texte von Klaus Schröter

 

2005

Keine Stille Nacht – Weihnachtsbilder,  Hrsg. Xaver Rößle

2002

„Gedanken zu den Osselwit­zer Elegien“, Textbeitrag im Zusam­menhang mit ei­ner Ausstellung des Zyklus in der Villa Dessauer, Bamberg

2001

„Dem Stoff Gestalt eintragen“, eine Grundlehre des Formgestaltens: Grundlagen/ Methoden/ Ergebnisse, Buchskript 205 Seiten Text, 342 Abbildungen (Computerausfertigung)

2001

„Zu meiner Arbeit“,  Textbeitrag für eine Veröf­fentlichung verschiedener Zyklen des Künstlers, in  der Zeitschrift­ „Illu­stration 63“, Edition Curt Viesel, Memmingen, Aus­gabe 2/2002

2000

Rede zur Eröffnung ei­ner Ausstellung beim KV- Hof, es existieren zwei Fassungen

2000

Rede zur Eröffnung einer Ausstellung beim KV- Bayreuth (stimmt weitgehend mit der Rede zur Ausstellungseröffnung  im Künstlerhaus Würzburg überein, die Schröter 2001 geschrieben und gehalten hat)

2000

„Ich behaupte: Kunst muß dem Stoff Gestalt eintragen“, umfangreicher, bebilder­ter Aufsatz zur Begründung des eigenen künstlerischen Schaf­fens. Als theoreti­scher Beitrag zu einer Ausstellung mit eigenen Werken beim BBK Oberfranken in der Villa Dessauer in Bamberg

2000

„Nachgedanken zum Landesvaterunser-Al­tar“ , eine ironisch-satirische  Informa­tion über gesellschaftspolitische Inhalte des Tripty­chons, für eine Ausstellung beim BBK- Oberfranken in Bamberg, Villa Dessauer

1998

Rede zur Ausstellungseröffnung des „Lan­desvaterunser-Altar“ im Neuen Stadt­museum Landsberg/Lech

1997

„Für eine gesellschaftskritische Kunst“,  unveröffentlichter Auf­satz

1997

„Für eine gesellschaftskritische Kunst“, unveröffentlichter  Auf­satz

1995

„Kunst und Kulturbetrieb heute“, unveröffentlichter Aufsatz

1994

„Was mich treibt“, Gedanken, Refle­xionen zum Kunstbetrieb und den Grundsätzen in der ei­genen Arbeit

1994

„Wodurch ich wurde wie ich bin“,  Rede zur Ausstellungseröffnung in Selb und Kro­nach

1994

„An die Landsberger“, Gedanken zu einer Schenkung, Beitrag im Katalog: Klaus Schröter, Bilder vom Menschen, eine Schenkung des Künst­lers an die Stadt; in: Katalog Bilder vom Menschen, Neues Stadtmuseum Landsberg/ Lech

1994

Vortrag zur Eröffnung der Schenkungsaus­stellung an die Stadt Landsberg/Lech

1993

Rede zur Ausstellungseröffnung in Plauen

1993

„Kleine Stadt und Kunst“,  Rede zur Eröffnung der Ausstellung ‚Kunst in der Fabrik‘ in Münchberg

1992

„Was ich will“, Rede zur Eröffnung einer Aus­stellung mit Arbeiten des Künstlers in der ev. Kir­che, Grafrath

1992

Dankredeanlässlich der Verleihung eines Sonderpreises zum ‚Lucas Cranach Preis‘ der Stadt Kronach

1988

„Antworten“,  im Ausstel­lungskatalog: Klaus Schröter, Bilder vom Menschen‘ Fichtel­gebirgsmu­seum Wunsiedel und in „Kulturwarte“, Hof XXXV. Jahrgang, Mai 1988

1987

„Die Judejahns sind nicht tot“,  Rede zur Ver­leihung des Jörg Scherkamp Preises der VVN- Bayern. Veröffentlicht in „Kulturwarte

1986

Rede zur Eröffnung einer Ausstellung im Augsburger Holbeinhaus. Die Rede wurde in der „Kulturwarte“ Hof, XXXII. Jahrgang, Juni 1986 ver­öffentlicht.

1984

 „Bilder vom Menschen“,  Katalogbuch im Verlag der ‚Neuen Münchner Galerie, ne­ben einer Auswahl künstlerischer Arbeiten von 1960 bis 1984 auch zahlreiche Aus­züge aus Schriften und Briefen

1979

„Aufgabe und Stellung des Bildenden Künstlers in der Gesellschaft“, veröffent­licht im August 1979 in der „Kulturwarte“ Hof, XXV. Jahrgang

1972

„Kunst und Gesellschaft“, umfangreicher Auf­satz zur Begründung der eigenen Ar­beit

1966

„Maler sehen Menschen“,  Vorwort im Katalog zu der Ausstellung „Fünf Maler sehen Menschen“ im Kunstverein Co­burg

 

 

Texte über Schröter

In dieser Aufstellung sind die vielen, oft umfangreichen und eingehenden Ausstellungsbesprechun­gen in diversen Presseorganen und Rundfunksendungen nicht berücksichtigt.

 

 1998

Hartfrid Neunzert „Klaus Schröter - aus dem malerischen Werk“, einführende Rede in eine  Ausstellung mit Arbeiten von mir

1997

Dr. Joachim Kruse, Laudatio anläßlich der Verleihung des großen Kulturpreises der Stadt Landsberg am Lech an Schröter

1994

Klaus Schröter  - Bauernleben,  in: Tendenzen, Nr. 29

1996

Klaus Leibing „Der Mensch in Schröters Werk“

1992

Franz Specht „Dahinter schauen, allein dar­auf kommt es an“ in: „Illustration“ 63 Heft1/1992,Edition Curt Visel, Memmingen

1989

Ursula Laibinger- Hasibether„Bilder, die un­verzichtbar sind“, in: Tendenzen Nr. 16

1988

Dr. Renate Lotz “Bilder für Menschen“, Katalog­ Fichtelgebirgsmu­seum Wunsie­del, eine differenzierte Auseinandersetzung mit der Form in Schröters Arbeiten

1982

Christel Frank „Klarheit die Not tut“, Fest­spielnachrichten Bayreuth im Verlag des Nordbayerischen Ku­rier

1979

Christian Stelzer: Besprechung der Ausstel­lung mit Arbeiten von Klaus Schröter im Foyer der Freiheitshalle Hof; Bayerischer Rundfunk, gesendet im  Juli 1979

1977

Hermann Raum „Die Bildende Kunst der BRD und Westberlins“, E. A. See­mann Verlag, Leipzig, S. 203

1968

Klaus Schröter  - Eli, 11 Federzeichnungen zu Texten von Nelly Sachs, in Tendenzen Nr. 51

1965

Klaus Schröter  - Tobiaslegende, 10 Feder­zeichnun­gen,  in Tendenzen  Nr. 32

Tafelwerke - Mappen - Zyklen

2004/2005

„Macht und Ohnmacht“ , dreiteiliger Zyklus, geschaffen für Gedenkstätte "Langer Gang" in Schwarzenbach/Saale anlässslich des Todesmarsches 1945 von Helmbrechts, einem Außenlager des KZ Flossenbürg nach Volary, aus konservatorischen Gründen nach Hof ausgelagert

2002

„Osselwitzer Elegien“, siebenteiliges, großformati­ges Tafelwerk zu prägenden Er­lebnissen aus der frühen und mittleren Kindheit des Künstlers mit kurzen Texten Schröters zu den jeweiligen Tafeln; Kohle, Tusche und Dispersions­weiß auf Hartfaser­platten

1999

„Die Geburt des Possenreißers“, großformatiges Tafelwerk zu dem gleichnamigen Stück von Dario Fo, Kohle Tische Dispersionsweiß auf Hartfaserplat­ten, fünfteiliges,

1999

„Landesvaterunser- Altar“, dreiteiliges, großfor­matiges Tafelwerk, Satire zu den Triebkräften baye­rischer CSU Politik, Acryl auf Sperrholz

1998

„Hiob“, sieben Zinklithographien und ein Textblatt zum Buch Hiob, Mappenwerk im Selbstverlag

1994

„Der Großinquisitor“, fünf, 70x100 cm große Blei- und Farbstiftzeichnungen zu der gleichnamigen No­velle von Dostojewski

1992

„Die Kunst versagt ihre Tröstungen“, unter die­sem Titel entstanden in unregelmä­ßigem Abständen (seit 1986) Zinklithographien, welche die Entfremdung von Mensch und neuer Kunst zum Inhalt haben, bis 1992 sind fünf Lithos zu diesem Thema entstan­den.

1992

„Altar für Patrioten“, dreiteiliges Tafelwerk, wel­ches sich mit dem dümmlichen Patriotis­mus einer Münchberger Studenten­verbindung auseinander­setzt, Acryl auf Hartfaser

1990

„Der Bürgermeister in der Flasche“, drei Zinkli­thographien zu dem gleichnamigen Text von Erck­mann Chatrian, Melusinen Verlag, München

1989

„Bayernkultur“, dreiteiliges, großformatiges Ta­felwerk, angeregt durch die Verlei­hung des Bayeri­schen Filmpreises an ehemalige Ufa- Stars durch F. J. Strauß, Acryl auf Hartfaser

1976

„Bilder zu Brecht“, dreiteiliges Tafelwerk zu drei Gedichten von Brecht, Dispersion auf Leinwand

1973

„Paulus“, Mischtechnik, fünfteiliges, großformati­ges Tafelwerk

1972

„Passion“, zehn Bleistiftzeichnungen, entstanden von 1968 bis 1972

1972

„ Bilder aus der Geschichte meines Wohnor­tes“, vierteiliges, großformatiges Ta­felwerk, Kohle, Tusche und Deckweiß

1971

„Hiob“, Tusche und Dispersionsweiß, fünfteiliges, großformatiges Tafelwerk

1968

„ Eli“, elf Federzeichnungen zu  einem gleichnami­gen Mysterienspiel von Nelly Sachs, vollständig veröffentlicht in Tendenzen Nr. 51

1967

„Wischnewsky“, zehn Radierungen zu eigenen Texten, Mappenwerk im Selbstverlag, veröffentlicht in Tendenzen Nr. 44

1966

„Menschen an der Mauer“, 4 Linolschnitte

1965

„Bauernleben“, elf Radierungen, im Damnitz Ver­lag München, veröffentlicht in Ten­denzen Nr. 29

1965

„ Kain“, vier Radierungen, Mappenwerk im Selbst­verlag

1964

Tobias“, zehn Federzeichnungen, sieben Blätter veröf­fentlicht in Tendenzen Nr. 32

1962

„Zeichen der Zeit“, 18 Federzeichnungen, ent­standen von 1959 bis 1962

1962

„Judas“, fünf Rohrfederzeichnungen

1961

„Bauernleben“,  14 Federzeichnungen, entstanden von 1958 bis 1961

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© Gislinde Maria Schröter